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TAG DES OFFENEN DENKMALS 2026
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Beschreibung
Tag des offenen Denkmals®
NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur
"Die Gesellschaft ist vernetzt – familiär, im Freundeskreis, in Vereinen oder beruflich. Unser Netzwerk basiert auf Jahrhunderten voller Austausch, Bewegung und Zusammentreffen, die durch alle Generationen hinweg in Stein, Metall und Beton verfestigt und vereinfacht wurden: Denn Netzwerke benötigen Infrastruktur. Wir befahren unsere ausgebauten Wege, transportieren Menschen, Waren und Energie, und teilen Wissen und Sicher heit miteinander. All diese Netzwerke formen und stützen unsere Identität – individuell und kollektiv. Das macht die gewachsene historische Infrastruktur zu Denkmalen, die unsere täglichen Wege seit jeher mit bestimmen: Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen – uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken – sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten." – Deutsche Stiftung Denkmalschutz
An zahlreichen Orten gibt es am 13. September 2026 zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals® ein vielfältiges Programm zu erleben.
Ab 10:00 Uhr werden Führungen, Vorträge, Besichtigungen und kulturelle Unterhaltung an verschiedenen historischen Orten angeboten.
Vogtlandmuseum Plauen
11:30 Uhr – Vortrag „Der Reisende – eine jüdische Fluchtgeschichte“: Dr. Martin Salesch spricht über den gleichnamigen Roman von Ulrich Alexander Boschwitz – im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen.
Aufgrund des jüdischen Feiertages Rosch ha-Schana, der auf den 13. September 2026 fällt, hatten der Verein für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde e, V., das Vogtlandmuseum Plauen und die Betreuer des jüdischen Friedhofes Plauen, Liane Kümmerl und Jens Bühring, diesen Tag gemeinsam vorbereitet.
Das Interesse der Besucher an der Geschichte der Israelitischen Religionsgemeinde Plauen und der des Gemeindefriedhofes war groß. Viele nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich über historische Hintergründe sowie über das Schicksal der hier bestatteten Menschen und, soweit bekannt, deren Nachkommen zu informieren.
Besonders eindrucksvoll wirkte auf viele Besucher die authentische und ruhige Atmosphäre des Friedhofes. In der jüdischen Tradition gilt ein Friedhof als „Haus der Ewigkeit“, als „Haus des Lebens“ oder auch als „Guter Ort“ – ein Ort, der die Erinnerung an die Verstorbenen bewahrt und zugleich zum Nachdenken über Geschichte und Gegenwart einlädt.
Für viele Besucher wurde der Nachmittag zu einer eindrucksvollen Begegnung mit diesem Teil der Plauener Geschichte.
Ergänzend hierzu wird am 13. September 2026, im Vogtlandmuseum Plauen eine Vitrinenausstellung eröffnet, in der die wenigen Reste der jüdischen Kultur und des jüdischen Lebens in Plauen, die im Stadtarchiv und Vogtlandmuseum gesammelt und bewahrt sind, bis zum 15. November zu sehen sein werden.
Fabrik der Fäden
Ganztägig – Kreativangebot „Tisch der Fäden“: Kinder können hier das Medium Faden entdecken und kreativ werden.
Führungen im Weisbachschen Garten (je 30 Minuten): 14:00 | 14:30 | 15:00 | 15:30 | 16:00 | 16:30 Uhr
13:00 Uhr – Vortrag „Der Weisbachsche Garten – ein Kleinod in der Elsteraue“: Im Hans-Leopold-Hartenstein-Raum der Fabrik der Fäden referiert Landschaftsarchitektin Franziska Schieferdecker über diese Oase in der Elsteraue.
17:30 Uhr – Konzert „Klangfäden zur Spitzenzeit“: (Rauca & Pross) Chansons der Weimarer Zeit (Brecht/Weill, Hollaender) verweben sich mit jiddischen Liedern, Jazz, Chorälen und ausgewählten Folk-Songs.
Mehr Informationen finden Sie unter:
Dauerausstellungen und alle anderen Angebote sind kostenfrei.
Kategorie
Wissen/Bildung - Information/Beratung
Termin
Beginn
Sonntag, 13.09.2026 10:00 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Name
Fabrik der Fäden - Weisbachsches Haus Plauen * - Deutsches Forum für Textil und Spitze
Position
08527 Plauen
Bleichstraße 1
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Kontakt
Telefon: 03741 / 291 26 00
E-Mail: fabrikderfaeden (at) plauen.de
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Angaben zum Preis
Beschreibung
0.00
Barrierefreiheit
Beschreibung
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